Deine Reisevorbereitungen hast du weitestgehend abgeschlossen: Das Visum ist beantragt, die Unterkunft ist gebucht und die Sehenswürdigkeiten sind identifiziert. Jetzt nur noch schnell Koffer packen und es kann losgehen. Tja, so einfach ist das leider meistens aber nicht… Denn neben der üblichen Reisevorbereitung gibt es für CED-Betroffene noch Einiges mehr zu berücksichtigen. Hast du alle wichtigen Impfungen? Da bestimmte Impfstoffe nicht während einer Therapie gegeben werden dürfen, solltest du hier rechtzeitig mit deinem Arzt Rücksprache halten. Mehr Infos zum Thema Impfen findest du hier. Darüber hinaus solltest du auch rechtzeitig mit deinem Arzt über deine Medikamente sprechen: Stelle sicher, dass du eine ausreichende Menge für den Urlaub verschrieben bekommst und kläre ab, ob du aufgrund der Einnahme etwas beachten musst; einige Medikamente können zum Beispiel deine Lichtempfindlichkeit erhöhen. Hier kannst du mehr darüber erfahren

Ein guter Plan spart Zeit und Stress

Doch auch wenn du all das abgeklärt hast, machst du dir vielleicht trotzdem Sorgen, dass ein Schub auftreten könnte. Schließlich fehlen im Urlaub der routinierte Alltag und die vertraute Umgebung. Mit einer guten Vorbereitung musst du dich hiervor aber nicht fürchten. Achte einfach darauf, dich gut
vorzubereiten und entsprechend zu packen.
Um sicherzugehen, dass du nichts vergisst, solltest du dir fürs Packen ausreichend Zeit nehmen und besonders strukturiert vorgehen. Für wie viele Tage wirst du packen? Was muss unbedingt ins Handgepäck? Welche Dokumente und Unterlagen solltest du auf jeden Fall dabeihaben? Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte sowie Tipps von Dr. Stefan Schubert, Facharzt für Innere Medizin in Berlin findest du hier

Um auch im schlimmsten Reisevorbereitungsstress immer den Überblick zu behalten, kann eine Liste mit den wichtigsten Punkten für die Zeit vor, während und nach dem Urlaub hilfreich sein. So eine Checkliste haben wir für dich zusammengestellt. Lies dir in Ruhe durch, was du alles beachten solltest, ergänze gegebenenfalls individuelle Punkte und hake ab, was du schon erledigt hast. So kannst du gut vorbereitet deine Reise antreten und deinen Urlaub genießen.

Zuletzt aktualisiert: 18.05.2020

Sex und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED): Heikles Thema, über das man öffentlich besser nicht spricht? Es gibt da allerdings schon einen Zusammenhang zwischen CED und sexueller Lust, über den wir sprechen müssen: Wusstest du, dass statistisch betrachtet eine CED die sexuelle Lust gravierend beeinträchtigen kann? Das hört sich doch nach einem Thema an, was man besser nicht so stehen lassen sollte, sondern proaktiv angeht.

Hast du das Gefühl deine Haare werden lichter. In der Bürste beim Kämmen oder im Abfluss nach dem Duschen sammeln sich häufiger Haare? Wenn ja, muss dies kein Zufall sein oder daran liegen, dass du kürzlich wieder ein Jahr älter geworden bist. Ein zunehmender Haarverlust kann in Zusammenhang mit deiner chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) oder deren Therapie stehen.1 Wir geben dir Tipps was du dagegegen tun kannst.   

Solltest du dich häufiger müde oder geschwächt fühlen, muss nicht zwangsweise der Stress im Alltag schuld sein. Nicht selten ist ein Eisenmangel die Ursache. Schätzungen zufolge sind in Europa 5 bis 10 % der Menschen dahingehend unterversorgt. Weltweit ist Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung und Hauptgrund für das Auftreten einer Anämie (Blutarmut).1 Bei Betroffenen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, zeigen sich Eisenmangel und Anämie besonders häufig. Im Schnitt weisen 75 % der Betroffenen einen Eisenmangel auf –  wobei bei etwa jedem Dritten bis Vierten der Eisenmangel zur Bildung einer Eisenmangelanämie führt.2,3