Lass deine CED nicht ins Auge gehen

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) und die damit verbundenen Beschwerden müssen nicht nur den Verdauungstrakt betreffen. CED können gesundheitliche Veränderungen hervorrufen, die sich an verschiedenen Stellen deines Körpers bemerkbar machen. Solche Erkrankungserscheinungen der CED, die außerhalb des entzündeten Darms in anderen Körperbereichen auftreten, werden als extraintestinale Manifestationen (EIM) bezeichnet. 

Let’s talk about Sex: Mit dem / der richtigen Ansprechpartner*in

Sexualität – gerade, wenn es um persönliche Herausforderungen oder Schwierigkeiten geht – ist immer noch ein weithin tabuisiertes Thema, das häufig nicht einmal im engsten Familien- oder Freundeskreis adressiert wird.1 Die Mehrheit von Teilnehmer*innen einer Umfrage unter Betroffenen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) gibt an, dass ihre Krankheit einen ausgeprägten bis sehr starken Einfluss auf ihr Sexleben hat.2 Betroffene befürchten. 

Let’s talk about Sex: Libido und CED

Das Wort „Libido“ fällt in Zusammenhang mit dem Thema Sexualität häufiger – aber was bedeutet das eigentlich genau und wie wirkt sich eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) darauf aus? Unter dem Begriff „Libido“ versteht man ein triebhaftes, sexuelles Verlangen. Umgangssprachlich wird dies auch als „Geschlechtstrieb“ bezeichnet. Der Geschlechtstrieb ist dabei je nach Person ganz unterschiedlich ausgeprägt und rangiert auf einem Spektrum zwischen den beiden Extremen: Frigidität und Nymphomanie. Die Libido ist dabei nicht nur persönlich äußerst unterschiedlich ausgeprägt, sondern auch abhängig von einer Vielzahl innerer und äußerer Faktoren: Zu den Inneren zählen z.B. Stress oder Depressionen, während z.B. Medikamente oder Alkohol zu den Äußeren gehören.

Unterschätztes Risiko – mit den richtigen Maßnahmen Osteoporose vorbeugen

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) können Osteoporose bzw. Knochenschwund begünstigen. Bereits seit mehreren Jahren ist Mediziner*innen ein Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen bekannt. Da infolge des schleichend einsetzenden Abbaus von Knochensubstanz auch die Gefahr von Knochenbrüchen deutlich steigt, solltest du dieses Thema als CED-Betroffener nicht unterschätzen. Bereits im jungen Alter können hierdurch komplizierte Knochenbrüche, wie etwa Wirbelkörper- oder Hüftfrakturen entstehen.

Den Ursachen von Entzündungsschüben auf der Spur

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeichnen sich durch zumeist schubweise auftretende Entzündungsreaktionen im Darm aus. Ob deine CED mild oder eher mittelschwer bis schwer verläuft, lässt sich unter anderem daran erkennen, wie häufig und wie intensiv sich diese Schübe zeigen. Bislang ist es Medizin und Wissenschaft nicht gelungen, eine Antwort auf die Frage zu finden, auf welchem Wege Entzündungsschübe bei CED ausgelöst werden – einer möglichen Erklärung ist man nun einen Schritt näher gekommen.

 

Sportlich #TrotzCED? – Wie körperliche Bewegung sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 150 Minuten moderaten Sport pro Woche. Doch würde diese Regel auch für CED-Betroffene gelten? Bislang gibt es keine einheitliche Empfehlung. Vieles
spricht aber dafür, dass Sport eine positive Auswirkung auf das körperliche sowie mentale Wohlbefinden
haben kann.1 Wir wollten mehr darüber erfahren und haben mit André Vieth, Kraftsporttrainer und CEDBetroffener,
gesprochen, um nach seinen Erfahrungen und seinem Leben mit Sport #TrotzCED zu fragen.