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Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) stellen einen Sammelbegriff für schubweise wiederkehrende oder kontinuierlich auftretende, entzündliche Veränderungen des Darms dar. Wird eine CED diagnostiziert, so stellt sich in der Regel also nur die Frage: Ist es MC oder ist es CU? Doch worin unterscheiden sich diese beiden Hauptformen der CED eigentlich?

CED-Selbsttest: Welche Belastungen im Alltag schränken mich und meine Lebensqualität am meisten ein?

So verschieden der Verlauf einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) sein kann, so unterschiedlich können auch die Belastungen sein, die Betroffene durch ihre CED im Alltag empfinden. Individuell zeigen sich mitunter deutliche Unterschiede in der Ausprägung einzelner Symptome. Je nachdem wie schwer und wie häufig bestimmte Symptome auftreten, beeinflusst dies die subjektiv empfundene Krankheitslast. 

Leitliniengerechte Therapieziele auf Basis eigener Bedürfnisse

Der Verlauf langwieriger chronischer Erkrankungen, wie den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), kann von stetigen Veränderungen geprägt sein, die eine individuelle Anpassung von Behandlungsmaßnahmen und Therapiezielen erforderlich machen. Die Fortschritte in der Medizin und die Entwicklung neuer Medikamente ermöglichen es CED-Betroffenen dabei immer mehr, ihre Therapien mit ihren persönlichen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Drei Tipps für einen flexibleren Therapiealltag #TrotzCED

Gerade bei chronischen Erkrankungen – die einen ein Leben lang begleiten – kann es für Betroffene wichtig sein, eine Behandlung zu finden, mit der sie gut zurechtkommen und die sich mit ihrem Alltag vereinbaren lässt. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) stehen verschiedenste Therapieoptionen zur Verfügung, die mitunter auch ein unterschiedliches Maß an Flexibilität versprechen. Je flexibler du deine Therapie gestalten möchtest, desto mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gehen damit einher. Dies Betrifft alle Phasen der Therapie: Therapieentscheidung, -durchführung und ihre Reflexion/Evaluation. Mit unseren drei Tipps möchten wir dir aufzeigen, wie dir ein flexibler Therapiealltag gelingen kann.

Steroidabhängigkeit: Wenn aus einem kurzen Vor- ein langer Nachteil wird

Als Betroffene*r einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) hast du sicherlich schon einmal von einer Steroidtherapie gehört oder auch schon selbst Erfahrungen damit gemacht. Als eine Form der immunsuppressiven Therapie, dient sie in der CED-Behandlung der Unterdrückung von Entzündungsreaktionen im Darm. Mit dem Ziel des Erreichens der Remission wird die Steroidtherapie hierbei vor allem bei besonders schweren Krankheitsverläufen mit einer hohen CED-Aktivität und akuten Entzündungsschüben eingesetzt.

„Ich habe es nie zugelassen, dass mein Morbus Crohn mein Familienleben allzu sehr beeinträchtigt.“

Martin (30) liegt es am Herzen, darauf aufmerksam zu machen, dass es auch Verläufe einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) gibt, die das Leben wenig beeinflussen oder verändern. Er selbst hat Morbus Crohn und führt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern (5 und 1) ein sehr erfülltes Familienleben, auf dessen Alltag er seine CED wenig Einfluss nehmen lässt. Im Interview erzählt er u. a. von seiner Krankheitsgeschichte und wie er seiner Tochter die Erkrankung erklärt hat.