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Gastrointestinaler Ultraschall: Immer im Bilde sein bei Colitis ulcerosa

Insbesondere bei chronisch-anhaltend verlaufenden Erkrankungen, wie den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), ist es wichtig, den Gesundheitszustand im Blick zu behalten. Für Betroffene von Colitis ulcerosa (CU) stehen zur Diagnose und Verlaufskontrolle verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, z.B. die endoskopische Darmspiegelung (oder auch Koloskopie), Gewebeuntersuchungen (Biopsie), laborchemische Untersuchungen von Blut und Stuhl zur Bestimmung des CRP- oder Calprotectin-Wertes oder bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie (MRT), Computertomografie (CT) oder Ultraschall (Sonografie).

Patientenrecht kompakt (Teil 1): Das Wichtigste in Kürze

Ob Erkältung oder nötiger operativer Eingriff – im Krankheitsfall sind wir erleichtert bei dem Gedanken einen Arzt aufsuchen und Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen zu können. Dank eines gut funktionierenden Gesundheitssystems zählt dies für uns in Deutschland sozusagen zu einer Selbstverständlichkeit. Täglich lassen sich Millionen Deutsche krankheitsbedingt und in der Mehrheit der Fälle beanstandungslos behandeln. Aus verschiedenen Gründen kann es jedoch hin und wieder zu Unstimmigkeiten in der medizinischen Versorgung kommen. Als Patient ist es in solchen Fällen ratsam, sich seiner Rechte bewusst zu sein. Vor allem dann, wenn man, wie im Falle einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), häufiger Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen muss.

Von Stadtleben bis Tee-Konsum – die (un-)erwarteten möglichen Einflussfaktoren bei CED

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn (MC) oder Colitis ulcerosa (CU), können vielseitig und komplex sein. Ab der frühen Kindheit können sie in allen Altersschichten auftreten, wobei sich eine besondere Häufung der Diagnose im jungen Erwachsenenalter – etwa im Alter zwischen 15 bis 35 Jahren – feststellen lässt. Neben der genetischen Veranlagung zählen verschiedene Risiko- und Umweltfaktoren zu den Ursachen einer CED. 

Wie viel Eigenverantwortung und Selbstständigkeit bei deiner Behandlung wünschst du dir?

Studien unter Betroffenen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) belegen, dass mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Rahmen der CED-Therapie gewünscht wird. Anregungen zu "Mehr Selbstständigkeit" aus der dreiteiligen Serie zum Online-Seminar „Flexibel im Alltag" findest du im Artikel.

Shared Decision Making – mehr Eigenverantwortung in der CED-Therapie

Im zweiten Teil unserer Serie zum Online-Seminar „Flexibel im Alltag #TrotzCED“ geht es um das Thema „Shared Decision Making“ – aber was ist das überhaupt? Im klinischen Kontext ist das Shared Decision Making (SDM) ein Modell zur Entscheidungsfindung im Rahmen der medizinischen Behandlung. Hierbei tauschen Arzt und Patient aktiv Informationen miteinander aus, diskutieren die Behandlungsoptionen und fällen dann eine gemeinsame Entscheidung zum Therapievorgehen. Das SDM hilft also dabei, auf die individuellen Präferenzen, Bedürfnisse und Werte von Patienten einzugehen.

Adhärenz – ein Schritt zu mehr Flexibilität im Alltag #TrotzCED

Der Begriff „Adhärenz“ wird oft mit „Therapietreue“ gleichgesetzt, das stimmt so aber nicht ganz. Mit Adhärenz ist nicht nur die reine Befolgung der Therapievorgaben des Arztes durch den Patient gemeint. Vielmehr beschreibt der Begriff die gemeinsame Einhaltung der zusammen definierten Therapieziele –von Patienten, Arzt und CED-Nurse.