„CED – Nicht nur ein Fall für den Gastroenterologen“ – Tipps von der Spezialistin (Teil 2)

Frau Prof. Julia Seiderer-Nack, Internistin aus München, geht im nachfolgenden 2. Teil unserer kleinen Interview-Serie auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU), sowie auf das Thema Impfen ein.

„Hormonelle Verhütung #TrotzCED“ – Tipps von der Spezialistin Prof. Dr. Seiderer-Nack

Verhütung ist ein Thema, mit dem sich vor allem junge Frauen in besonderer Weise beschäftigen. Bei der großen Auswahl an Verhütungsmethoden ist es nicht ganz einfach, die richtige Wahl zu treffen. Wenn dann aufgrund einer Grunderkrankung wie einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) weitere Aspekte beachtet werden müssen, ist das persönliche Gespräch mit dem Arzt ein wichtiger Schritt.

Konstruktiv statt chaotisch – Zentrale Aspekte der Arzt-Patienten- Kommunikation

Sicherlich war es für dich nach deiner Diagnose einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), nicht leicht, die Krankheit und alle damit verbundenen Verpflichtungen, wie der Umgang mit der CEDTherapie, anzunehmen. Jetzt läuft es in deiner Therapie des Morbus Crohn oder der Colitis ulcerosa vielleicht ganz gut – aber du fragst dich, ob und welche alternativen Möglichkeiten es in Bezug darauf gibt und wie die Zukunft mit CED aussieht. Damit solltest du dich an deinen Arzt wenden. Soweit, so einfach? Leider nicht für jeden: Denn 40 % der Befragten einer repräsentativen Umfrage unter Bundesbürgern hatten sich gescheut, einen konkreten Therapiewunsch bei ihrem Arzt anzusprechen.