20.04.2017 - Daran denken: Impfen schützt

Daran denken: Impfen schützt

Ein ausreichender Impfschutz ist für jeden wichtig. Doch Menschen mit CED oder anderen chronischen Erkrankungen sollten besonders auf ihren Impfschutz achten. Denn ihr Infektionsrisiko ist nicht nur erhöht, auch Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva), können das Infektionsrisiko zudem steigern. Deshalb sollte vor dem Beginn einer solchen Therapie mit dem behandelnden Arzt geklärt werden, ob alle notwendigen Impfungen vorhanden sind oder ob eine Auffrischung erfolgen sollte. Die Leitlinien der STIKO (Ständige Impfkommission) beim Robert-Koch-Institut (RKI) sind dafür die Grundlage.1 Allerdings muss bei Menschen, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, auf die Art des Impfstoffes geachtet werden: Gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken wird mit sogenannten Lebendimpfstoffen geimpft. Sie enthalten geringe Mengen vermehrungsfähiger Krankheitserreger in abgeschwächter Form, die bei fehlender oder schwacher Immunabwehr zu Komplikationen führen können.2 Der Arzt kann Sie dazu genau beraten. Impfungen mit sogenannten Totimpfstoffen sind normalerweise gut verträglich und können entsprechend der STIKO-Empfehlung geimpft werden.2 In jedem Fall ist es wichtig, dass Ihr Umfeld – Freunde, Familie und Kollegen – geimpft ist (sog. Umgebungsprophylaxe), um Sie vor Krankheiten zu schützen, gegen die Sie nicht oder nicht ausreichend geimpft werden können.2

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Quellen:

  1. http://online.rote-liste.de/texte/impfempf.pdf (letzter Zugriff: 15.03.2017)
  2. http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2005/Sonderausgaben/Sonderdruck_STlKOHinweise_Nov-2005.pdf (letzter Zugriff: 23.03.2017)